Medialität ...... muß ich davor Angst haben?
Nein. Kleine Kinder sind von natur aus medial - sie verlernen Ihre Medialität nur, da diese in der Gesellschaft und heutigen Lebensweise so wenig geachtet wird. "Hab nicht so viel Phantasie", war einer der Sätze den ich selbst als Kind oft gehört habe.
Medialität bedeutet, den Kontakt zu seinem eigenen Inneren zu haben, fühlen und zu leben. Sie drückt sich aus in dem "Bauchgefühl", dem "6.Sinn", der uns oft vor etwas bewahrt, was uns nicht wirklich gut tut. Es bedeutet Hell-Hören, Hell-Sehen, Hell-Fühlen oder Hell-Wissen. Es lohnt sich, diese Gaben wieder zu entdecken - oft ist dabei eine Anleitung hilfreich. Im Haus der Heilkunst gibt es dazu spezielle Seminarangebote. Und - wer seine innere Stimme wahrnimmt, seine Seele wahrnimmt : dieser Mensch ist gesund !
Sie haben Angst vor Chirotherapie?
Es gibt immer Alternativen - eine individuelle Beratung ist nicht ersetzbar.
Gibt es neben der Chirotherapie Alternativen?
Ja.
Es gibt sanfte Möglichkeiten der Normalisierung (z.B. osteopathische Techniken, Techniken aus der Ortho-Bionomy) - diese sind effektiv und deutlich verschieden von den oben genannten Möglichkeiten der Chirotherapie. Der osteopathische Ansatz und die Sichtweise der Traditionell Chinesischen Medizin eröffnen am ehesten eine Beurteilung im „ganzheitlichen Sinne".
Chirotherapie - wie oft darf man sich einrenken lassen?
„Ausleiern von Gewebe": Blockierungen treten häufig und wiederkehrend bei Menschen auf, die an sich bereits „lockeres Bindegewebe" haben. Ein Teil davon ist anlagebedingt, ein anderer Teil ist beeinflussbar durch die Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen und leben. Es ist mehr die Frage, ob es sinnvoll ist, immer die gleiche Blockierung zu lösen! Deren Ursache gilt es zu erkennen und zu behandeln.
Sie haben immer wieder ähnliche Beschwerden?
Schmerzmedikamente, Sportpause, Bandagen, physikalische Therapie? Die längere Perspektive stellt den individuellen Menschen und die ursachengerechte Diagnose und Behandlung in den Mittelpunkt. Dazu kann auch die zeitweise Einnahme von Medikamenten oder psychisch stützende Verfahren gehören, um aus einem Teufelskreis herauszutreten:
Schmerz - Angst vor Schmerz - Fehlhaltung / Vermeidung - Verstärkung von Schmerz - Schlafstörung - nachlassende psychische und körperliche Reserve - soziale Veränderung (z.B. Rückzug aus Vereinsaktivitäten, Vermeiden von Auto-/Busfahrten oder längerem Sitzen / Stehen, Ungeduld u.a...) - Verringerung der Schmerzschwelle (Schmerz wird stärker empfunden).
Sie leiden an einer Erkrankung, bei der manuelle Griffe zur Normalisierung der Gelenkfunktion nicht geeignet oder nicht empfohlen werden (z.B. Rheuma)?
Auch wenn Sie schon seit langem Probleme haben, heißt das nicht, dass man nichts tun kann. Nur ist die Zielsetzung häufig anders: es geht um Linderung, damit man zeitweise mit bestehenden Strukturschäden besser umgehen kann. (Siehe dazu Ganzheitliche Behandlungsansätze - Vitalcoaching).
Sie haben Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle?
Nahezu jeder Mensch ab 30 Jahre hat Bandscheibenschäden im oben genannten Sinn. Dies zeigen Untersuchungen an gesunden Menschen! Dies bedeutet, daß auch bei Nachweis eines Bandscheibenschadens, Beschwerden nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen sind.
Rückenschmerzen à bildgebende Untersuchung à Bandscheibenvorfall in Höhe eines Wirbelsäulensegmentes à klinische Relevanz? Möglicherweise Ja: bei Übereinstimmung der beklagten Beschwerden mit dem Ergebnis der Röntgenuntersuchung.
Warum die Einschränkung? „Man behandelt den Menschen, nicht das Röntgenbild!": sämtliche Faktoren sollten behandelt werden, die Ihre Beschwerden mit bedingen können. Führt die Behandlung zur Besserung Ihrer Beschwerden, ist die klinische Relevanz zum Glück gering.
Bandscheibenvorfall - wann ist eine Operation sinnvoll?
Zu einer Operation wird Ihnen geraten, wenn der Bandscheibenvorfall mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache Ihrer Beschwerden ist. Diese können sein
1. anhaltende und starke Schmerzen (trotz Therapie),
2. Schwäche von Muskeln (Parese, passend zur Höhe des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes (Segmentes)) und Ausfall des Muskeleigenreflexes im Seitenvergleich,
3. Gefühlsstörungen im Sinne einer Taubheit, eines „weniger an Gefühl" (besonders dringlich bei Betroffenheit der Dammregion (Reithosenanästhesie),
4. Organfunktionsstörung (Blase/Mastdarm).
Bandscheibenvorfall - Gibt es Alternativen zu einer OP?
Ja - dabei ist eine sorgsame Abwägung und eine Beurteilung des Verlaufs selbstverständlich. Eine Operation ist kein Allheilmittel (Risiko Narkose, Komplikationen, Heilungsverlauf) - viele Patienten klagen anschließend über vielfältige Beschwerden (Postnukleotomie-Syndrom).