Behandlungsschwerpunkte - Indikationen

Schmerzen
Schmerzen am gesamten Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Muskeln) - vom „Hexenschuss" (akuter Lumbago) bis zu Verspannungen, Kopfschmerzen oder Migräne, Bauchschmerzen, Regelschmerzen usw. Es gibt vielfältige Gründe für das Symptom Schmerz - wesentlich ist die Behandlung der Ursache.
 
Blockierungen
Blockierungen - die immer wieder kommen. Sinn macht es, der Ursache auf den Grund zu gehen und sie zu behandeln.
Chirotherapie - Sie haben bereits Erfahrungen gemacht, sind unsicher oder haben Angst?
Der Begriff umfasst vielfältige Techniken zur Normalisierung von Gelenkfunktionen, die häufig mit einem hörbaren Knacken verbunden sind. Innerhalb der Chirotherapie gibt es verschiedene Schulen. Deren Techniken unterscheiden sich zum Teil wesentlich und sind entsprechend zu beurteilen hinsichtlich ihrer Sicherheit. Die Frage der Sicherheit stellt sich häufig bei Griffen, die an der Halswirbelsäule angewendet werden. Die Übergangsregion des Kopfes zur Halswirbelsäule (obere Wirbel) weist anatomische Details auf (in enger Nachbarschaft verläuft eine gehirnversorgende Arterie), deren Kenntnis erforderlich ist und die respektvolle und sorgsame Behandlung bedingt.
Wie bei jeder Methode gibt es Risiken, die gegen den Nutzen sorgsam abgewogen werden müssen. Es stellen sich Fragen:
Liegt eine Kopfgelenksstörung oder eine Störung der oberen Halswirbel vor? Ja oder nein?
Wenn ja, welcher Art ist diese Störung? Und:
Wer beurteilt auf welcher Basis Ihre Situation? Auch das ist wichtig!
Ist die Störung örtlich (Lokal) und/oder ursächlich (primär)? Dann ist eine Behandlung zur Normalisierung dieser Störung sinnvoll. Oder ist eine Störung Ausdruck einer Anpassung, und die eigentlich ursächliche Störung liegt weiter entfernt? Dann ist es sinnvoll, diese im Gesamtzusammenhang zu behandeln.
Gibt es neben der Chirotherapie Alternativen? Ja.
Es gibt sanfte Möglichkeiten der Normalisierung (z.B. osteopathische Techniken) - diese sind effektiv und deutlich verschieden von den oben genannten Möglichkeiten der Chirotherapie. Der osteopathische Ansatz eröffnet am ehesten eine Beurteilung im »ganzheitlichen Sinne« - die Nutzen/Risiko-Abwägung erhält eine andere, eine langfristigere Perspektive.
 
Stütz- und Bewegungsapparat (Knochen und Gelenke)
Rheumatische Erkrankungen, Arthrose (Verschleiß), degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle, Arthritis (Entzündung), Osteoporose, Blockierungen - sind Indikationen für eine ganzheitliche Therapie, die nicht zuletzt eine individuelle Analyse des Bewegungsmusters erfordert mit Hinweisen für sinnvolle Veränderungen, Training, Beratung zu sportlichen Aktivitäten etc.
 
Operationen
Vor Operationen zur Optimierung von Funktionen und damit Verbesserung des Verlaufs der Rehabilitationsphase im Anschluß an die Operation. Nach Operationen, um bestehende oder entstandene Funktionsstörungen zu beheben oder zu verbessern. Nach Operationen im Bauchraum (infolge innerer Narbenbildungen, um auch hier die Beweglichkeit der Organe zu unterstützen und damit deren Funktion zu verbessern), nach Geburten (wenn die Stillzeit vorüber ist).
 
Unfälle
Nach Unfällen (Beispiele: Umknicken mit dem Fuß und Bandverletzung (vielleicht vor Jahren), Rückenschmerzen nach Knieverletzung, Depressive Verstimmung nach Sturz auf das Gesäß, Nackenverspannungen und Kopfschmerzen nach Autounfällen, Beckenbruch, Schulterverletzungen (auch der Weichteile).
 
Verdauung
Verdauungsstörungen, wenn die normalen Untersuchungen keine Ursache zu erkennen geben (z.B. Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe, Sodbrennen, Magenbeschwerden nach Antibiotikatherapie, nach Magen-Darm-Infektionen), Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln. Oft spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, auch hier gibt es sinnvolle Ansätze aus der chinesischen Medizin und dem Ayurveda, um die Funktionen des Körpers zu unterstützen.
 
Reizblase
Reizblase - Beschwerden im Sinne einer Reizblase (häufiger Harndrang und Entleerung kleiner Harnmengen, Schmerzen beim Wasserlassen), wenn eine bakterielle Infektion der Harnwege ausgeschlossen ist. Rückenschmerzen oder kalte Füße in der Folge von Blasenentzündungen oder einer Nierenbeckenentzündung. Sinnvolle Ansätze zur Behandlung finden sich in Osteopathie, TCM, Ayurveda, Ernährungsberatung u.a.
 
Harnwege
Chronische Nierenerkrankungen (Entzündungen des Nierenbeckens, Steinbildung etc. ), Insuffizienz der Beckenbodenmuskulatur mit Symptomen der Harninkontinenz u.a. haben vielfältige Ursachen. Mit osteopathischen Techniken, manualtherapeutischen Techniken lassen sich Fehlstellungen des Beckens korrigieren, damit eine Normalisierung des Muskeltonus betroffener Regionen erreichen. Durch das mechanische Lösen von Blockaden (auch im Weichgewebsbereich), durch die energetische Stärkung der Beckenregion (Energiezentrum), evt. die Umstellung von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, lässt sich für viele Patienten eine erhebliche Besserung erreichen.
 
Schlafstörungen
Schlafstörungen. Wachen Sie regelmäßig nachts zu einer bestimmten Zeit auf? Das kann man möglicherweise ändern.
Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig. Die Antwort berührt uns als »Ganzes«, seelisch/psychisch und körperlich.
Um nur einige Fragen zu stellen: Wer sind Sie? Wo stehen Sie? Was wissen Sie über sich - was macht Sie glücklich, was unglücklich? Wie stellen sich Ihre Lebensbedingungen dar und welche Aspekte sind durch Sie selbst möglicherweise beeinflussbar?
Der Mensch hat eine lange Geschichte - unsere Anpassung an die »schnellen« Lebensbedingungen des heutigen Lebens hat dabei nicht wirklich Schritt halten können. Viele Menschen spüren das z.B. in Form einer zunehmenden Anspannung (oder Daueranspannung), eines Gefühls der Gehetztheit (viele Termine sind einzuhalten - auch in der Freizeit), der Zerrissenheit (vielfältige Angebote und/oder Pflichten - möglichst alles wahrnehmen wollen / erfüllen müssen), Unruhe, Nicht-Abschalten-Können u.a.
Die Folge sind Dysharmonien vor allem des Nervensystems und des Hormonsystems und damit des ganzen Menschen.
Umso wichtiger ist es, zu erkennen, was wir in und um uns beeinflussen und ändern können. So können wir besser damit und letztlich mit uns selbst umgehen. - Voraussetzung für Gesundheit, Leben, Glück.

Atemwege
Häufig auftretende Atemwegserkrankungen - zur Stärkung Ihrer Abwehr können vielfältige natürliche Methoden in Frage kommen.
Die Betrachtungsweise der chinesischen Medizin sieht eine enge Koppelung zwischen dem Abwehrsystem der Lunge und dem des Verdauungssystems, insbesondere des Dickdarms. Beide Systeme gehören zu den Entgiftungsorganen (u.a.).
Eine typische Krankheitsgeschichte kann z.B. anfangen mit: »Als Kind hatte ich Neurodermitis. Dazu kamen Heuschnupfen andere Allergien, vielleicht asthmatische Beschwerden. Nasennebenhöhlenentzündungen und Mittelohrentzündungen hatte ich häufig, die sind mit Antibiotika behandelt worden und inzwischen seltener geworden. Verdauung? Ja, da habe ich immer wieder Probleme. Schlaf? Häufig wache ich gegen 4-5 Uhr auf - das habe ich schon lange (dann gehe ich zur Toilette). Ernährung? Gesund - viel Milchprodukte, Müsli, Obst, im Winter frisch gepresster Orangensaft!«
Darin stecken viele Informationen für einen Behandlungsansatz.
Asthma, Lungenfibrose, Emphysem, Pleuraschwarten, Operationsfolgen - um nur weitere Indikationen für ganzheitliche Medizin zu nennen.
 
Allergien
Allergien - Asthma, Reizhusten - Hautreaktionen, Neurodermitis, allergische Rhinitis, Pollinosis - z.B. eine Akupunkturserie im Herbst vor der Allergiesaison wirkt manchmal Wunder.
 
Haut und Haare
Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, chronische Ekzeme, frühzeitiges Ergrauen der Haare, frühzeitige Faltenbildung, Rosacea (Röschenflechte) - schulmedizinisch ist keine Ursache bekannt und behandelt wird dennoch mit Antibiotika. Hier ergeben sich sinnvolle Behandlungsalternativen aus ganzheitlicher Sicht.
 
Hormone
Allgemeine Anpassungsstörung, Streßerkrankungen - Burnout /Boardout Syndrom, Chronic Fatique Syndrom (CFS), Schilddrüsenüber- /-unterfunktion, Hypophysenstörung, Nebennierenerkrankungen. Beschwerden bei physiologischen Hormonumstellungen etc.
 
Tinnitus
Tinnitus - infolge Durchblutungsstörungen des Innenohres. Möglicherweise gibt es Ansätze im Bereich der Körperstatik und Regulationstherapie. Das hängt sehr vom individuellen Fall ab.
 
Herz-Kreislauferkrankungen
 
Nervensystem
Bei Störungen des peripheren und zentralen Nervensystems lassen sich vielfältige Ansätze finden, um die Ursache der jeweiligen Erkrankung zu behandeln und dadurch die Regenerations- und Selbstheilungskräfte zu stärken. Neuralgien, Depressionen, Lähmungen, Vertigo, Gleichgewichtsstörungen stellen Symptome dar, die die Lebensqualität des betroffenen Menschen erheblich beeinträchtigen können.

Autoimmunerkrankungen
Ayurveda wirkt insbesondere auf chronische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen. So lassen sich teilweise Sarkoidose, Sklerodermie, Lupus erythematodes, Lungenfibrosen, Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse) oder Muskeldystrophie zum Besseren beeinflussen.

Stoffwechsel
Schilddrüsenerkrankungen haben einen erheblichen Einfluss auf den Stoffwechsel und aus ganzheitlicher Sicht finden sich hier Ansätze, die erfolgsversprechend sind. Auch Erkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ II, Fettstoffwechselstörungen / Hypercholesterinämie, Gicht oder Mukoviszidose sind ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin behandelbar.

Zähne und Kiefer
Karies, Schwund des Kieferknochens, Zahnfleischentzündungen (Paradontitis), Aphthen, Mundgeruch - des weiteren Kiefergelenksprobleme, Dysgnathie (Bißstörungen), Bruxismus (Knirschen).

Tumoren
Bei Krebserkrankungen als begleitende Therapie und bei gutartigen Tumoren (Lipome, Myome)
 
Frauenleiden
Menstruationsbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Wechseljahrsbeschwerden, chronische Scheidenentzündung/Ausfluss, Myome der Gebärmutter, Endometriose, Senkungsbeschwerden, Zysten, Brusterkrankungen, vermehrter Behaarung, Unfruchtbarkeit, Kinderwunsch, Stillprobleme, Probleme in der Schwangerschaft
 
Männerleiden
Potenzstörungen, Prostatavergrößerung, Unfruchtbarkeit, Haarausfall
 
Kinder - spezifische Erkrankungen
Allergien, Neurodermitis (atopisches Ekzem), Asthma, Akne, Essstörungen, Wachstumsstörungen, Übergewicht, Entwicklungsverzögerung, Enuresis (Bettnässen), häufige Infekte (rezidivierende Mittelohrentzündungen u.a.), Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten, allg. psychisch/psychologische Auffälligkeiten (z.B. vermehrte Ängste, Verhaltensauffälligkeiten), Hyperaktivitätssyndrom (ADHS).
 
Krankheitszeichen / Symptome
Chronische Müdigkeit
Aufstoßen
Blähungen
Mundgeruch
Verstopfung
Depressive Verstimmung
Durchfall
Ergrauen der Haare
Frühzeitige Faltenbildung
Gedächtnisstörungen
Gelenkschwellungen
Haarausfall
Herzrasen oder - stolpern
Chronischer Husten
Hitzewallungen
Kältegefühl
Lähmungen
Leistungsschwäche
Luftnot
Rückenschmerzen
Reizbarkeit
Schlafstörungen
Schmerzen
Schwindel
Schwitzen übermäßig
Sehstörungen
Stimmbandschwäche
Tinnitus
Trockene Bindehaut
Übelkeit
Übergewicht
Übersäuerung
Unruhe innere
Wassereinlagerungen
Zittern 

 

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